Bild: Rüdiger Lubricht

Kinder von Tschernobyl

Stiftung des Landes Niedersachsen

Am 26. April 1986 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Nicht nur die Menschen in der Ukraine, wo der Unglücks­reaktor steht, in den angrenzenden Gebieten Russlands und in Weißrussland waren betroffen.

Auch wir mussten auf be­stimmte Nahrungsmittel verzichten, und unsere Kinder sollten nicht mehr draußen spielen. Für uns ist dies Vergangenheit.

Nicht so für die von der Reaktorkatastrophe besonders betroffenen Menschen in der der Republik Belarus, der Ukraine und den angrenzenden Gebieten Russlands.

Außer den Menschen, die unmittelbare Strahlenschäden erlitten haben, sind heute junge Erwachsene und deren Kinder die Opfer.

1992 beschloss der Niedersächsische Landtag fraktionsübergreifend und einstimmig die Gründung der Landesstiftung „Kinder von Tschernobyl“. Das Aufsichts- bzw. Leitungsgremium der Stiftung besteht in einem Kuratorium und der Geschäftsführung, die im Niedersächsischen Sozialministerium angesiedelt ist.

Seit nunmehr 20 Jahren leistet die Landesstiftung „Kinder von Tschernobyl“ dort Hilfe, wo sie gebraucht wird.

30 Jahre danach – und noch immer kein Ende der gesundheitlichen Folgen in Sicht.
Die Stiftung gedenkt im April 2016 der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

Foto: Rüdiger Lubricht 

Vom 26. April bis zum 02. Mai 2016 tanzt in verschiedenen Städten in Niedersachsen ein junges Ballettensemble des Staatlichen Tanztheaters Minsk zu­gunsten von Kindern und Jugendlichen, die aufgrund des Reaktor­unfalls von Tschernobyl auch heute noch gro­ßes gesundheitliches Leid ertragen müssen.

Die Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung, Herr Dr. Gisbert Voigt und Herr Prof. Heyo Eckel, Ehrenpräsident der Ärztekammer Nie­dersachsen, werden von der Arbeit der Stiftung in Weißrussland und der Ukraine berichten. Ergänzt werden die Vor­träge von unse­rem in Cannes mit einem silbernen Delfin prämierten Film.

Im Rahmen der Benefizveranstaltungen zeigt die Stiftung „Kinder von Tschernobyl“ in einer Fotoausstellung beeindruckende, weißrussische Impressionen des bekannten Fotografen Rüdiger Lubricht

Veranstaltungsorte der Benefizveranstaltung zum 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe

Foto: Rüdiger Lubricht 

Dienstag, 26.04.2016
Forum Melle
Adresse: Mühlenstraße 39a, 49324 Melle
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt frei

Mittwoch, 27.04.2016
Karlskirche
Adresse: Karlsplatz, 34117 Kassel
Beginn: 18.00 Uhr
Eintritt frei

Donnerstag 28.04.2016
Ludwig-Windthorst-Haus
Adresse: Gerhard-Kues-Straße 16, 49808 Lingen (Ems)
Beginn: 18.30 Uhr
Eintritt frei

Freitag, 29.04.2016
Verwaltungsgebäude der Nord/LB
Adresse: Friedrichswall 10, 30159 Hannover
Beginn: 18.30 Uhr
Eintritt frei

Sonntag, 01.05.2016
Alte Exerzierhalle am Neuen Rathaus
Adresse: 29221 Celle
Beginn: 18.30 Uhr
Eintritt frei

Montag, 02.05.2016
Kulturforum Lüneburg e.V.
Adresse: Gut Wienebüttel 1, 21339 Lüneburg
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt: 20,00 €
 

 

Ihre Spende

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen und damit den Kindern vor Ort helfen möchten, überweisen Sie uns gerne eine Spende an folgende Bankverbindung:

Konto Nr.: DE23250500000101473999
Norddeutsche Landesbank Hannover

25 Jahre Tschernobyl -
Leben mit einer Tragödie

Rüdiger Lubricht und der Filmemacher Rainer Ludwigs haben die langjährige Arbeit der Stiftung porträtiert. Dabei ist ein beeindruckendes, in Cannes prämiertes, Werk entstanden.

So nehmen Sie Kontakt auf

Geschäftsführerin Sibylle Glosemeyer

Tel.: 0511/120-4184
Fax: 0511/120-4275

Hannah-Arendt-Platz 2
30159 Hannover

Stiftung Kinder von Tschernobyl
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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