Über uns

Die Gründung der Stiftung

1992 beschloss der Niedersächsische Landtag fraktionsübergreifend und einstimmig die Gründung der Landesstiftung „Kinder von Tschernobyl“.

Die erste Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung war von 1992 bis 1997 Frau Hiltrud Schröder, ihr Stellvertreter Herr Prof. Dr. Heyo Eckel, damaliger Präsident der Ärztekammer Niedersachsen.

Von 1997 bis 2007 war Herr Prof. Dr. Eckel Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung.

Von 2007 bis 2013 war Frau Dr. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen.

Seit 2013 ist Herr Dr. Gisbert Voigt, Vizepräsident der Ärztekammer Niedersachsen, Vorsitzender des Kuratoriums. Sein Stellvertreter ist Herr Prof. Dr. Eckel.

1992 war der Schilddrüsenkrebs als Folge der Tschernobyl-Katastrophe das größte Gesundheitsproblem der Kinder in Weißrussland, in der Ukraine und im angrenzenden Russland. Die Quote dieser Erkrankung lag in den betroffenen Regionen 40- bis 80-mal höher als in Deutschland.

Entscheidend für eine erfolgreiche Therapie des Schilddrüsenkrebses ist die Früherkennung des Tumors. Bei einer Tumorgröße bis 2 cm im Durchmesser ist eine Heilung fast zu 100 % möglich. Ideal für die Früherkennung ist die Ultraschalldiagnostik. Aus diesem Grund entschloss sich das Kuratorium der Stiftung, die Ultraschalldiagnostik von Schilddrüsenerkrankungen zunächst in Weißrussland, später auch in der Ukraine und im angrenzenden Russland, zu fördern.

Wer sind wir  

Laut Satzung der Landesstiftung „Kinder von Tschernobyl“ besteht das Kuratorium aus mindestens fünf, höchstens zehn, von der Niedersächsischen Landesregierung zu berufenden Mitgliedern.

Wie wir helfen  

Die Stiftung „Kinder von Tschernobyl“ ist bundes- und europaweit einzigartig. Zweck der im Oktober 1992 gegründeten Stiftung ist es, strahlengeschädigte Kinder aus der Tschernobyl-Region insbesondere durch medizinische Hilfe zu unterstützen.

Wie geht es weiter  

Die Stiftung hält bis heute an den persönlichen Besuchen in allen Krankenhäusern fest. Diese konnten durch Spenden mit Ultraschallgeräten versorgt werden. Die erfolgreiche Früherkennung von Schilddrüsenkrebs ist nunmehr Standard.