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Bild: Sibylle Glosemeyer/ Stiftung

Unsere Handlungsfelder

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Prof. Eckel bereitet Freude im Krankenhaus. Bild: Sibylle Glosemeyer/ Stiftung

Bundes - und europaweit einzigartig

Zweck der im Oktober 1992 gegründeten Stiftung ist es, strahlengeschädigte Kinder aus der Tschernobyl-Region insbesondere durch medizinische Hilfe zu unterstützen.

Hierzulande ist die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, die sich am 26. April 1986 ereig­nete, Vergangenheit. In Belarus, in der Ukraine und in Teilen der russischen Föderation ver­ursacht sie bis heute schwere gesundheitliche Folgen.

Die Stiftung „Kinder von Tschernobyl“ des Landes Niedersachsen ist bundes- und europaweit einzigartig. Niemand sonst hat sich für diese Form der dauerhaften Hilfe entschieden.

Schwerpunkt ist die Verbesserung der lebensentscheidenden Früherkennung und Behand­lung von Schilddrüsenerkrankungen. Wir sichern damit das Überleben und die Gesundheit von vielen tausend Kindern und jungen Erwachsenen.

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Prof. Eckel übergibt ein Ultraschallgerät in Kovel. Bild: Sibylle Glosemeyer/Stiftung

Tschernobyl-Initiativen

Die Stiftung pflegt über die Dachorganisationen den Kontakt mit den anderen niedersächsischen Tscher­nobyl-Initiativen und ist beteiligt bei der Vernetzung der Tschernobyl-Initiativen bundesweit.

Zudem informiert die Stiftung mit einem Newsletter regelmäßig Interessierte über die Arbeit.

Spenden kommen in vollem Umfang den Tschernobyl-Kindern zugute, da das Land Nieder­sachsen die Verwaltungskosten der Stiftungsarbeit trägt.

Was wir tun

  • Wir versorgen ausgewählte Krankenhäuser mit Ultraschallgeräten zur Verbesserung der diagnostischen Möglichkeiten.
  • Wir bilden belarussische, ukrainische und russische Ärztinnen und Ärzte fort, damit sie die Geräte wirksam einsetzen können.
  • Wir haben eine orthopädische Werkstatt in der Ukraine aufgebaut, damit Kinder kostenfrei mit Passteilen versorgt werden können.
  • Die Stiftung arbeitet rein humanitär und parteilos und geht nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe vor. Einzelfallhilfe wird nur in Ausnahmefällen gegeben.
  • Die Stiftung reist mehr­mals im Jahr mit Delegationen in die Tschernobyl-Region und entscheidet dort über die Verteilung der Hilfen. So sorgen wir für Hilfe, die dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
  • Innerhalb von zwei Jahren kontrolliert die Stiftung durch erneute Besuche den Einsatz und Gebrauch der Geräte.
  • Ärztinnen und Ärzte, insbesondere aus Niedersachsen engagieren sich im Team regelmäßig in ihrer Freizeit.